Vorbilder der Gewänder
Meine Vorbilder für die Gewänder sind archäologische Funde (soweit sie rekonstruierbar sind) Ikonographien, d.h. Bilder in alten Handschriften, Figuren etc.
Der Teppich von Bayeux (11. Jh.)
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Der Teppich von Bayeux ist 68,38 Meter lang und zwischen 48 und 53 cm breit. Grob gesagt zeigt er die Geschehnisse um die Eroberung Englands durch Wilhelm den Eroberer auf. Zu sehen sind dort typische Gewandformen des 11. Jh.s, Männerkittel, Hosen, Mäntel, Beinwickel etc.
Zur Rekonstruktion verwende ich die Schnittformen von Kragelund, Skjoldenhamn, Bocksten, Birka und Haithabu, für Reiter ähnlich die des Moselundfundes.
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Frühmittelalter (ca. 7. bis 10. Jh.)
Für das Frühmittelalter sind wenige Bodenfunde belegt, sodass man nahezu zur Gänze auf ikonogrphische Darstellungen dieser Epoche angewiesen ist, die auch als Dark Ages bezeichnet wird. Es bleiben also nur Fresken, Codices wie der Stuttgarter Psalter u.a. Archäologisch kann man sich allerdings durchaus auf Bodenfunde Norddeutschlands und Skandinaviens berufen, wie etwa Thorsberg, Haithabu und andere schon weiter oben erwähnte.
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Egmond Psalter fol. 214 v. (10. Jh.) |
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Hochmittelalter (ca. 11. bis 13. Jh.)
Für diese Epoche richte ich mich nach dem Codex Manesse, Hortus Deliciarum, Evangeliar Heinrichs des Löwen, Egmond Psalter, Cantigas de Santa Maria, Kaiser Dalmatika (Wiener Hofburg), Bußgewand der hl. Elisabeth von Thüringen etc.
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Archäologische Funde
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Skjoldehamn |
Kragelund |
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Bibliographie (wird noch vervollständigt):
Hägg Inga: Die Textilfunde aus der Siedlung und aus den Gräbern. 1991
Hrsg. Archäologisches Landesmuseum Baden Würtenberg: Die Alamannen. Stuttgart 2001
Wilson, David M.: Der Teppich von Bayeux. Köln, Sonderausgabe 2005
















